Zeltlagertagebuch - Tag 2

Nach liebevollem Wecken, durch unsere neueste Errungenschaft, begann der Tag mit einer Runde Morgensport, um uns fit zu halten und einer kurzen Besinnung.
Da wir nicht einfach auf einen Markt gehen können, müssen wir alles selber herstellen. Tarnung für unsere Kleidung (Batiken), Schmuck aus Speckstein, Beutel für unsere Beute, Fackeln für die Nacht, Windspiele zur Abschreckung von Feinden, Pfeil und Bogen zum Jagen und Stickereien.



Anschließend nach einem nahrhaften Mittagessen wollten wir zu einem spannenden Adventuregame aufbrechen, als ein fürchterhafter Sturm losbrach. Unsere Heringe wurden stark geprüft, die Bäume im Wald schwankten und das Lager wurde verwüstet. Deshalb flüchteten wir (zwar klatschnass) in die Herz-Jesu-Kirche. Dort versorgte uns der Einsiedler spontan mit Handtüchern. Hier nochmal ein großer Dank hierfür...
Die zehn Mutigsten von uns kämpften währenddessen gegen Wind und Regen, um unsere Zelte und Habseligkeiten zu schützen. Nach unserem gemeinsamen Gottesdienst mit unserem Pfarrer Markus Fiedler war der Sturm auch schon vorüber und wir begannen mit den Aufräumarbeiten. Kleidung trocknen, Aufwärmen, Tee kochen...
Nur wenige Minuten und die Sonne kam auch schon wieder raus und besänftigte die Gemüter. Es geht wieder allen gut und die meisten Sachen sind schon wieder trocken. Trotzdem freuten wir uns über die trockene Lieferung aus der Heimat. Alles halb so schlimm wie zunächst befürchtet ;-)
Es war und wird bestimmt noch ein abenteuerlicher Tag 2 im Camp Robin Hood...
Gezeichnet,
Norfolk